Die aktuelle Situation um Silber visualisiert
Lasst uns euch einige hervorragende Charts zum Thema Silber präsentieren!
Da Silber derzeit in aller Munde ist, haben wir einige Charts zusammengestellt, um einen kurzen Überblick über die Lage zu verschaffen.
Der Preis für eine Unze Silber ist in dem aktuellen Zyklus, der am 14. Februar 2024 begann, parabolisch angestiegen, und auch in 2025 alleine ist der Preisanstieg enorm.
Verglichen mit historischen Renditen sind diese Preisveränderungen selten.
Dadurch haben die technischen Indikatoren ein Niveau erreicht, das man noch seltener sieht. Der prozentuale Abstand zwischen dem aktuellen Kurs und dem einjährigen gleitenden Durchschnitt (1Y MA) war seit 1970 nur zwei Mal größer: in den Jahren 1974 und 1979. Dies verdeutlicht, dass der Preis (womöglich zu) schnell gestiegen ist.
Um abzuschätzen, wie weit diese Entwicklung noch gehen kann, ziehen wir einen Vergleich mit historischen Zyklen heran. Dieser Chart zeigt die prozentualen Kursgewinne von Silber für jeden Zyklus von Anfang bis Ende. Wie man sieht, haben bisher nur drei Zyklen höhere Renditen erzielt als der aktuelle.
Der nächste Chart veranschaulicht die aktuellen Kursgewinne im Verhältnis zum Mittelwert und zum Median dieser Zyklen. Die durchschnittliche Dauer beträgt 430 Tage, der Median liegt bei einem Jahr. Die Zeitreihe ‚Current‘ beginnt im Jahr 2025.
Damit liegt die Entwicklung 2025 gleichauf mit der typischen durchschnittlichen prozentualen Veränderung (auf Einjahressicht), schneidet jedoch besser ab als der Median, der die häufiger vorkommende Wertentwicklung widerspiegelt. Zudem liegen die Höchststände dieser Zyklen sowohl beim Mittelwert als auch beim Median nahe beieinander.
Gold, oft als der ‚große Bruder‘ von Silber bezeichnet, zieht den Silberpreis üblicherweise mit nach oben. Dem Gold-Silber-Ratio zufolge hat dieser typische Mitnahmeeffekt bereits stattgefunden, da das Verhältnis aktuell unter seinem Durchschnittswert liegt.
In allen hier gezeigten Zyklen lag das Gold-Silber-Verhältnis jedoch noch deutlich tiefer als der Durchschnitt. Dies deutet darauf hin, dass Silber noch größeres Aufwärtspotenzial besitzt. Gold selbst könnte 2026 zwar weiter steigen, doch wie der Chart zeigt, hat es bereits beträchtlich zugelegt, weshalb das Risiko einer kurzfristigen Topbildung besteht.
Aufgrund des Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage kann Silber als knappes Gut betrachtet werden, was eine ideale Grundlage für weitere Wertsteigerungen bietet.
Basierend auf den oben gezeigten Charts würde ich jedoch einschätzen, dass das Chancen-Risiko-Verhältnis derzeit ungünstig ist.







